Freitag, 31. August 2012

Tequila


Wiesenregeln

Regeln
  • Hunde sind sofort beim Eintreten auf die Wiese abzuleinen.
  • Die Hundewiese ist eine Hundespielwiese und kein Übungsplatz. Lassen sie ihren Hund so viel wie möglich frei Handeln.  
  • Die Hundewiese wird vom Tierschutzverein betrieben, deshalb sind, aus Tierschutz-Sicht umstrittene Hilfsmittel wie Stachel- Würge- oder Elektrohalsbänder auf der Wiese nicht gestattet. Dies gilt auch für Erziehungshilfen die mit Starkzwängen arbeiten (Disks, Wurfketten, etc). Diese wirken auch auf die anderen, sich in der nähe befindendlichen Hunde.
  • Erziehen Sie nur ihren eigenen Hund. 
  • Jeder Hund darf nur in Begleitung auf die Wiese. Die Begleitung muss in der Lage sein im "Ernstfall" einzugreifen.
  • Falls es Stress gibt, verständigen sie sich mit dem Eigentümer des Streitpartners ob und wann sie gemeinsam eingreifen. Bevor es zu einer Beißerei kommt, ein sich unterwerfender Hund weiter bedrängt wird oder ein Hund von der Meute gehetzt wird muss von den Besitzern ruhig, gleichzeitig und unverzüglich eingegriffen werden.
  • Ist ein Hund mehrfach aggressiv gegen andere, muss er die Wiese für mindestens 10 Minuten verlassen.
  • Hundekot ist aufzuheben und in die vorgesehenen Behälter der Stadt Achern oder Mülleimer zu entsorgen
  • Läufige Hündinnen dürfen nicht auf die Wiese. Bedenken sie, dass selbst mehrere Stunden alter Urin einer läufigen Hündin einen Rüden sehr reizen.
  • Gräbt ihr Hund Löcher, so sind diese sofort wieder zu schließen. 
  • So lange wir übergangsweise auf einer Wiese direkt neben einem Wohnhaus geduldet werden sollten Beinträchtigungen der Nachbarn z.B.: Lärmbelästigung durch das Bellen der Hunde möglichst reduziert werden. Bellt Ihr Hund ununterbrochen sollten sie Ihn abrufen und beruhigend auf Ihn einwirken.

Tipps bei Stress
  • Gehen sie den Problemen nicht aus dem Weg sondern sehen Sie diese als Chance für sie und ihren Hund solche Situationen zu trainieren um sie zukünftig souverän meistern zu können.
  • Bleiben sie ruhig und gelassen.
  • Wenn der andere Besitzer laut wird, werden sie sich bewusst das es seinen oder schlimmsten falls an ihren Hund aber nie an sie gerichtet ist.
  • Beachten sie die üblichen Eskalation 
    • Knurren
    • Bellen
    • Zähne Fletschen
    • Bellen mit gefletschten Zähnen
    • Beißen
  • Greifen sie so spät wie möglich ein (erst kurz vor dem Beißen), so dass die Hunde die Gelegenheit haben den Konflikt selbst zu klären. 
  • Wenn sie einen kleineren Hund haben und dieser von einem größeren Hund bedrängt wird, dann nehmen Sie ihn bitte nicht hoch sondern "blockieren" Sie den größeren Hund, in dem sie sich zwischen die Hunde stellen.

Mittwoch, 22. August 2012

Erster Entwurf für ein Logo

Hier mein erster Entwurf für ein Hundewiese Achern Logo Wir wollten nicht die 1000ste Pfote (obwohl es ein tolles Logo wäre)

Es ist ein 100% selbst gezeichnetes Original und keine Kopie aus irgend einer Bilderbibliothek.

Lob, Kritik und Kommentare bitte in's Gästebuch

Montag, 20. August 2012

Chicca

Herkunft: Spanien
Geschlecht: Hündin
Geboren: 2011

Überraschender Pressebericht in der Acher Rench Zeitung

Unverhofft und leider ohne Rücksprache mit uns erschien am Freitag den 17.08.2012 in der Acher Rench Zeitung folgender Bericht mit Statements des sasbacher Hundetrainer B. Spether zur geplanten Hundewiese.



Leider geht die positive Kernaussage des Berichtes Zitat: "Der Gedanke einer Hundewiese ist natürlich toll" im weiteren Verlauf unter. Von Unserer Seite bedauern wir, dass sich Herr Spether nicht vorab mit uns in Verbindung gesetzt hat. So sind leider einige Aussagen in dem Bericht die längst überholt oder mit der Stadt bereits abweichend abgesprochen wurden.

Zum Thema Zaun:
Mit dem Zaun möchten wir vor allem auf die Mitbürger die generell Angst vor Hunden haben Rücksicht nehmen und nicht Erziehungsdefizite unserer Hunde ausgelichen.

Unsere Praxiserfahrung mit und ohne Zaun spricht eindeutig für einen Zaun.
Sicher ist in der von Herr Spether beschriebene Situation ist ein Zaun von Nachteil aber diese Situation darf nicht vorgekommen, da die Halter bereits viel früher die Situation erkennen und eingreifen müssen. Für den Zaun sprechen weiterhin:
  • Die Halter sind entspannter und ruhiger, was sich auf die Hunde auswirkt.
  • Passanten gehen deutlich entspannter an den spielenden Hunden vorbei.
  • Bei allen bisher geplanten Standorte sind öffentliche Straßen, Wege oder Sporteinrichtungen der Nähe, hier muss ausreichend Sicherheit geschaffen werden.
  • Es eine Voraussetzung die im Entwurf des Gestattungsvertrags mit der Stadt Achern enthalten sein wird.

Zum Thema Schäferhundeplatz:
Wir möchten hier deutlich klarstellen dass die "Initiative Hundewiese Achern" keinerlei Anspruch auf das Trainingsgelände des Schäferhundeverein Acherns erhebt. Ein Trainingsgelände ist nun mal KEINE Hundewiese. Eine Hundewiese ist NICHT nur „ein oder mehrere Hunde auf einer Wiese“ sondern:
  • Ein Treffpunkt für alle Hundebesitzer und Hunde der Stadt Achern
  • Auslauf für den Hund ohne dass Training oder Erziehung im Vordergrund steht.
  • Spielen und Kontakt mit Artgenossen um dem im Tierschutzgesetz verankerten Grundbedürfnis des Hundes gerecht zu werden.
Die Hundewiese soll eine Einrichtung werden die 7 Tage / Woche den ganzen Tag den achernern Bürgern mit und ohne Hund zur Verfügung steht. Dies ist natürlich nicht mit dem Trainingsbetrieb eines Vereins vereinbar. Der Halter selbst kennt seinen Hund am Besten. Die Anwesenheit eines Halters der eingreifen kann ist eine selbstverständliche Voraussetzung. Der Vorschlag eine Aufsicht durch den Schäferhundeverein einzurichten ist weder umsetzbar noch erforderlich.

Zum Thema „lärmende Hundewiese“:
Natürlich wird es auf einer Hundewiese bellen die Hunde geben, aber:
  • Dies als lärmende Hundewiese zu bezeichnen ist sehr unglücklich formuliert und nicht zielführend sondern verhärtet die Fronten im Dialog zwischen Hundebesitzer und nicht Hundebesitzer.
  • Der aktuell geplante Standort ist 180m von der nächsten Bebauung entfernt
  • Zwischen Hundewiese und Bebauung liegen weitere öffentliche Sporteinrichtungen deren Geräuschkulisse ähnlich, berücksichtigt man die nähere Entfernung zur Bebauung sogar höher ist.
  • Die Illenau, ist - auch wenn sie so wirkt - kein Wohngebiet oder Park sondern als Mischgebiet (Industrie/Wohnen) von der Stadt Achern definiert.
  • Viele Anwohner, mit denen wir in Kontakt stehen, sind der Hundewiese aufgeschlossen gegenüber. Das Thema Lärm bringen die "Illenauer" primar mit der Festhalle und deren Mieter, die sich leider regelmäßig über die Vorschriften und Mietvereinbarungen hinwegsetzen in Verbindung.

Zum Thema Fronten:
Genau hier ist ein weiterer Punkt der der Initiative Hundewiese Achern am Herzen liegt, ein toleranter, rücksichtsvoller und verständlicher Dialog zwischen Hundebesitzer und nicht Hundebesitzer.
Deshalb bitten wir die missverständlich interpretierbaren Aussagen des Zeitungsberichts sachlich und mit gegenseitigem Respekt untereinander zu klären. Wir laden Herr Spether gerne zum Dialog ein und möchten Ihm die Möglichkeit geben sich bei uns auf der Hundewiese ein Bild vor Ort zu machen.